Sehr geehrter Herr Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière
mit Bedauern, Enttäuschung und Empörung habe ich von Ihrer Entscheidung Kenntnis erhalten, die Internationale Humanitäre Hilfsorganisation (IHH) auf deutschem Boden zu verbieten.
Wenn ich mir die veröffentlichte Begründung für Ihre drastische Maßnahme durchlese, entsteht nicht nur für mich der Eindruck, dass Sie bei dieser Entscheidung ganz offenbar von Motiven geleitet worden sind, die nicht mit deutschen Interessen in Einklang stehen, sondern eher mit jenen des zionistischen Staates "Israel" und seiner Lobby in Deutschland.
Sie heben darauf ab, dass eine Organisation, die dem Staat "Israel" das Existenzrecht abspräche, in Deutschland keinen legalen Anspruch auf das Vereinsrecht genießen dürfe.
Als orthodoxer Jude, der den göttlichen Gesetzen der Thora und den Überlieferungen und Anordnungen unserer Propheten, Weisen und Gelehrten verbunden ist, erachte ich es als meine Pflicht Sie darauf aufmerksam zu machen, dass die zionistische Bewegung und ihr Staat in diametralem Gegensatz zu eben diesen Lehren und Überlieferungen steht und dass seit der Entstehung der zionistischen Sekte vor etwas mehr als 100 Jahren von unseren Vorvätern und Gelehrten ein erbitterter Kampf gegen diese geführt worden ist.
Das deutsche Vorkriegs-Judentum, ob orthodox oder liberal, war dem Vaterland zutiefst verbunden und stand in seiner absoluten Mehrheit dem Zionismus vollkommen ablehnend gegenüber. Die geschundenen Seelen der durch die Nationalsozialisten in den Konzentrationslagern Ermordeten haben kein Testament hinterlassen, das nach einem sogenannten "jüdischen Staat" gerufen hätte. Im Gegenteil: Gerade unsere Opfer, orthodoxe und streng religiöse Juden aus Deutschland und Osteuropa und deren Hinterbliebene sowie Überlebende des Holocaust, haben uns das Vermächtnis und den Auftrag hinterlassen, dem Zionismus auch weiterhin Widerstand zu leisten und dem Staat "Israel" keine Existenzberechtigung zuzuerkennen.
Auch aus dem "realen Leben" weiß man, dass sich Erbschleicher jedoch dem Willen der Erblasser oft genug widersetzen, ihn verfälschen oder völlig umdeuten. Die Tragödie des 2. Weltkrieges und des daraus resultierenden Vakuums an echten Führungspersönlichkeiten des Judentums wurde von einer Handvoll Scharlatane auf dermaßen unglaubliche Weise entstellt, für ihre Zwecke einer dem Judentum fremden nationalistischen Ideologie missbraucht, um das einzige Ziel der Errichtung eines Staates zu erreichen.
Das religiöse Judentum ist ausgehend von unserer Thora und all unserer heiligen Schriften ein Gegner dieses Staates, der als eine Rebellion gegen den Schöpfer der Welt zu bewerten ist. Wäre es nach den religiösen Führern des Judentums gegangen, hätte es niemals einen Staat "Israel" gegeben.
Ihr verhängtes Verbot gegen die IHH ist deshalb nicht nur eines gegen diese humanitäre Hilfsorganisation, sondern in der Konsequenz auch eines gegen das der Thora treu verbundene Judentum. Hunderttausende von Juden auf der Welt und ihre etablierte Gemeinden hätten - in der Logik ihrer Entscheidung gedacht - kein Recht dazu sich als Gemeinden mit Vereinsrecht in Deutschland niederzulassen, weil sie das Existenzrecht des Staates "Israel" kategorisch ablehnen.
Mit Ihrem Verbot der IHH haben Sie in der Tendenz nicht nur auch ein organisiertes Thora-treues Judentum und damit die Thora selbst auf den Verbotsindex in Deutschland gestellt und somit ein orthodox-religiöses Leben von Juden außerhalb der zionistischen Vertretung des Zentralrats zumindest zweifelhaft, wenn nicht sogar unmöglich werden lassen, sondern Sie haben damit auch die Gefahren für das jüdische Volk potentiell erhöht.
Der zionistische Staat selbst ist heutzutage die Hauptursache für weltweit ansteigenden Antisemitismus und jüdisches Leiden, wo auch immer dies stattfindet. Das Verbot der IHH wird mit Sicherheit nicht dazu beitragen, dass dieses Leiden abnehmen wird. Das friedliche Zusammenleben der Völker und Religionen in Deutschland wird durch das Verbot der IHH sicherlich leider auch nicht gefördert.
Sehr verehrter Herr Bundesminister, in den vergangenen Wochen waren in New York, Jerusalem, Montreal, London und Brüssel Hunderttausende orthodoxe Juden auf den Straßen um gegen die Existenz des Staates "Israel" und seine fortgesetzten Grabschändungen im Heiligen Land zu protestieren. Alleine in New York waren es an einem Tag über 50.000. Jüdische Grabstätten sind - das wissen Sie vielleicht - für die Ewigkeit. In allen Ländern der Welt werden jüdische Grabstätten und Friedhöfe gepflegt und behütet. Übrigens auch und gerade im Iran. Doch der Staat, der sich selbst "jüdisch" nennt und leider von der Weltgemeinschaft als solcher betrachtet wird, schändet Hunderte von Gräbern unserer Weisen, die zum Teil bis weit über 2000 Jahre alt sind.
An diesem Staat ist nichts jüdisch! Alleine seine Existenz ist ein Affront gegen das überlieferte Judentum. Seine unmenschlichen Taten gegen das palästinensische Volk sind dermaßen verabscheuungswürdig und weder mit den Grundwerten der jüdischen Religion noch mit den universellen Menschenrechten vereinbar.
Die Bundesrepublik Deutschland täte gut daran, Organisationen die sich für die notleidende Bevölkerung des Freiluft-Gefängnisses Gaza einsetzen, Unterstützung zu leisten anstatt sie zu verbieten. Die Blockade Gazas muss ein Ende haben. Das Heilige Land und somit die ganze Welt wird solange keinen Frieden finden, wie der Zionismus dort das Sagen hat. Ich sage dies nicht, um zu verfluchen, sondern weil es so geschrieben steht.
Wenn Deutschland seiner Verantwortung für geschehenes Unrecht und Völkermord in den dunklen Jahren der Nazi-Diktatur gerecht werden will, dann sollte dieses Land sich in erster Linie darum bemühen, gegen Unterdrückung und Unmenschlichkeit gegen ein anderes Volk aufzubegehren und die Verursacher dafür zur Rechenschaft zu ziehen. Das palästinensische Volk trägt keinerlei Verantwortung für das, was Nazi-Deutschland dem europäischen Judentum angetan hat. Warum sollte es dennoch dafür büßen und bezahlen?
Verstehen Sie mich richtig, verehrter Herr Bundesminister: Ich vertrete hier keine Einzelmeinung, keine Sekte, sondern das traditionell überlieferte Judentum mit Hunderttausenden von gläubigen und frommen Juden auf der ganzen Welt und in deren Namen und im Namen der uns heiligen Thora möchte ich Sie darum ersuchen, das Verbot gegen die IHH zu annullieren.
Mit entsprechender Hochachtung gegenüber Amt und Person!
gez. Reuven Jisroel Cabelman (z. Zt. Antwerpen)
Donnerstag, 22. Juli 2010
Mittwoch, 14. Juli 2010
Dienstag, 13. Juli 2010
Ein Brief nach Wien
Betreff: IKG zeigt Organisatoren von Anti-Israel-Demo an - Zionist Muzicant spricht von antisemitischen Botschaften und verlangt politische Konsequenzen - Kritik an SP-Gemeinderat Al-Rawi
Mittwoch, 23. Juni 2010
"Zionismus: Holocaust am jüdischen Volk"
Von REUVEN J. CABELMAN
Mit großen Lettern, für jeden Passanten in Meah Shearim sichtbar, klagt ein Schild mit dieser Aufschrift an einem jüdischen Haus dieses Stadtteils Jerusalems den Zionismus an. Zunächst einmal ist dies in einem spirituellen Sinne zu verstehen: Jemand der einen anderen zur Sünde verleitet ist schlimmer als ein Mörder, denn - so schlussfolgern unsere Weisen - der zur Sünde Verleitete verliert nicht nur einen Anteil an dieser, sondern vor allem seinen Anteil an der kommenden Welt.
Donnerstag, 10. Juni 2010
Die Lösung des Nahostproblems: Vollständige Auflösung des "Staates Israel"
בעזרת השם יתברך
Ein Vorschlag von NETUREI-KARTA INTERNATIONAL
Die Wurzel des Problems: Die Palästinenser wollen das ihnen von "Israel" 1948 geraubte Land zurück, aber diese wollen es ihnen nie und nimmer zurückgeben. Schließlich haben sie es ja "rechtmäßig" von der UNO zugesprochen erhalten! Die Gründung eines "Staates Israel" auf Kosten der dort ansässigen Palästinenser war ein Fehlentscheid, ein historisches Unrecht, das von immer mehr Menschen nicht mehr akzeptiert wird.
Dieser “Staat Israel” muss auf rasche und friedliche Weise aufgelöst werden. Die von dort ausgehende Gefahr kann nicht mehr verantwortet werden.
Von Neturei Karta International wird dazu folgender Plan vorgeschlagen:
Donnerstag, 3. Juni 2010
Urgent call to bring to justice: The NaZionist Murderers and War Criminals
בעזרת השם יתברך
נטורי קרתא של היהדות החרדית בארץ הקודש - פלשתינא
NETUREI KARTA of THE ORTHODOX JEWRY
JERUSALEM, PALESTINE
JERUSALEM, PALESTINE
Authentic world orthodox Jewry decries unequivocally the cold blooded slaughter carried out by the blood thirsty Hitlerist and Nazi-like occupation forces against innocent peace- and freedom-loving civilians, on ships in international waters bearing humanitarian aid for our brethren the Palestinian residents of Gaza. They are being punished for their sole transgression: compassion on our Palestinian brethren who are confined in a closed ghetto in Gaza city; an explicitly illegal act which breaches in a serious and terrible manner basic human rights and international law.
Dienstag, 1. Juni 2010
Jewish Community in Turkey: We share the reaction shown in our country
Von REUVEN J. CABELMAN
Wir sind fassungs- und nahezu sprachlos ob des Massakers seitens der zionistischen Armee an den Aktivisten der Solidaritätsschiffe für Gaza und trauern um die Ermordeten und fühlen mit den Familienangehörigen und Hinterbliebenen. Wegen dieser Sprachlosigkeit und auch aufgrund dessen, dass vieles bereits geschrieben wurde, dem wir uns im Grunde vollkommen anschließen können, zitieren wir an dieser Stelle die Aussagen der Jüdischen Gemeinde der Türkei und ihres Oberrabbiners Isak Haleva, zu diesem Verbrechen des zionistischen Staates:
Wir sind fassungs- und nahezu sprachlos ob des Massakers seitens der zionistischen Armee an den Aktivisten der Solidaritätsschiffe für Gaza und trauern um die Ermordeten und fühlen mit den Familienangehörigen und Hinterbliebenen. Wegen dieser Sprachlosigkeit und auch aufgrund dessen, dass vieles bereits geschrieben wurde, dem wir uns im Grunde vollkommen anschließen können, zitieren wir an dieser Stelle die Aussagen der Jüdischen Gemeinde der Türkei und ihres Oberrabbiners Isak Haleva, zu diesem Verbrechen des zionistischen Staates:
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